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Baustellenkontrolle nach Brand in Zürich

  • Autorenbild: Ricarda Hoffmann
    Ricarda Hoffmann
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Am Samstag Abend ereignete sich ein Brand noch im oberen Bereich eines Wohnhauses in der Forchstrasse in Zürich. (Der Tagesanzeiger berichtet >>>). Kudos an die Feuerwehr, die eine Ausbreitung des Feuers verhinderte! Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unbekannt.


Seit bereits über einem Jahr befindet sich ein Gerüst der IN Gerüst AG an genau dieser Baustelle. An dem Wohnhaus werden umfassende Umbauarbeiten vorgenommen und viele verschiedene Gewerke sind bei der Umsetzung involviert.


Fassadengerüst mit Splitterschutz
Fassadengerüst mit Splitterschutz (Abb.1)

Nachdem wir von der Bauherrschaft über den Baustellenbrand informiert wurden, haben der Geschäftsführer "der IN" und seine Stellvertreterin das von uns gestellte Gerüst umgehend auf Schäden kontrolliert. Natürlich wollten wir wissen, wie groß der Schaden an unserem eigenen Material ist. Doch vor allem ging es bei dieser Kontrolle darum, die potenzielle Einsturzgefährdung einzuschätzen. Im schlimmsten Fall muss ein nicht mehr betretbares Gerüst in einem aufwendigen Einsatz mit Kränen abgebaut werden.



In Zürich angekommen war von aussen zunächst kein Schaden an unserem Gerüst zu erkennen. Auch unsere Staubnetze sind unbeschädigt, das heißt die Flammen sind nicht bis dort vorgedrungen. Wäre an diesen Stellen brennende Gebäudeteile oder Materialien der anderen Handwerker herabgefallen, so wäre dies durch den von uns montierte Splitteschutz aufgefangen worden (siehe Abb.1). Gerüstbau ist halt der "Bodyguard", der Handwerker und Passaten schützt.


Treppengerüst mit Spannset
NICHT von der In Gerüst AG installiert! (Abb.2)

Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, wie stark unser Gerüstmaterial durch den Brand beschädigt wurde, konnten wir selbiges nicht direkt betreten. Also verschafften wir uns Zugang zum Gerüst durch das Gebäude. Es roch nach Rauch. Auf dem Weg nach oben war schon etwas vom verbrannten Material zu sehen. Ein anderes Gerüstbauunternehmen hat vor dem Brand Treppen als Zugang zu den einzelnen Gebäudeetagen  im Innenbereich installiert. Eine der Treppen wurde mit einem Spannset befestigt. Kurzes Kopfschütteln.


Das ware Ausmaß des Brandes zeigte sich erst im Dachgeschoss.



Nach einem ersten "Oh Sh*t", konnten wir erleichtert feststellen, dass das Gerüstmaterial der IN Gerüst AG blieb vom Brand verschont, denn im Spenglerlauf verwendeten unsere Monteure Belege aus Aluminium. Dennoch muss hier noch genauer geprüft werden, ob die Verankerungen im vom Brand beschädigten Mauerwerk noch festgenug sitzen, um die Gerüstkonstruktion von insgesamt über 16 Metern Höhe weiterhin sicher zu halten (Abb 5.)


Fassadengerüst nach Gebäudebrand
Zu prüfende Verankerungen (Abb 5.)

Fazit eines Sonntag Vormittags: Zum Glück ist durch den Brand nichts schlimmeres passiert. Sachschäden sind zwar ärgerlich, doch allemal besser zu verkraften als Personenschäden. Wir können nach dieser außerplanmäßigen Baustellenkontroller erstmal durchatmen.





 
 
 

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